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Sachleistungen
Erstattungsprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung . Die Abrechnung erfolgt nicht mit den Patienten, sondern zwischen Arzt und Krankenkasse.
Sachschäden
Unter Sachschäden versteht man die Beschädigung oder Vernichtung von Sachen und die daraus entstehen Kosten wie: Reparatur- oder Renovierungskosten, Wertverlust sowie Wiederbeschaffungskosten.
Schadenersatz
Sie müssen einen Schadenersatz immer dann leisten, wenn Sie Ihre Vertragspflichten verletzt haben oder wenn Sie wegen unerlaubter Handlungen bzw. Gefährdung haftbar sind. Eine Pflicht zum Schadenersatz ist gesetzlich geregelt. Man kann sie aber auch vertraglich regeln.
Schadenersatzanspruch
Sie haben als Geschädigter Anspruch auf Schadenersatz. Dabei muss derjenige, der den Schaden verursacht hat, den Zustand, der vor dem Schaden bestand, in wirtschaftlich gleichwertiger Weise wiederherstellen. Laut § 249 BGB gilt in erster Linie der Grundsatz der Naturalherstellung, Sollte eine Pe...
Schadenversicherung
Die Schadenversicherung gegen konkrete Vermögensschäden ist eine Privatversicherung. Hier gilt das Prinzip der konkreten Bedarfsdeckung. Anders: Sie dürfen sich als Versicherer nicht durch die Schadenssumme bereichern. Die Versicherungsleistung ist der Höhe nach dreifach begrenzt: Durch die Versi...
Scheidung
Für die Krankenversicherung von Kindern nach der Scheidung der Eltern gelten folgende Regeln: 1. Sind beide Eltern in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichert, kann frei gewählt werden, bei welcher der Kassen die Kinder kostenfrei mitversichert werden. 2. Ist ein Elternteil privat versich...
Schlussgewinnanteil (Schlussüberschuss)
Private Rentenversicherung: Der Schlussgewinnanteil wird nicht laufend zugeteilt, sondern grundsätzlich erst bei Ablauf der Versicherung. Aber auch bei Rückkauf und im Todesfall fallen nach einer gewissen Wartezeit Schlussgewinnanteile an. Je länger die Laufzeit der Lebensversicherung und je höhe...
Schulbesuch und Studium
Schulausbildung sowie Fach- und Hochschulbesuch nach Vollendung des 17. Lebensjahres werden mit höchstens drei Jahrenals Anrechungszeiten bei der Rente berücksichtigt. Der Wert dieser Anrechnungszeit ist allerdings auf 75% des individuellen Gesamtleistungswertes, höchstens auf 0,75 Entgeltpunkte ...
Schwangerschaft / Mutterschaft
Auch Zeiten von Schwangerschaft/Mutterschaft (Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz) sind Anrechnungszeiten, wenn sie eine versicherungspflichtige oder selbständige Tätigkeit unterbrechen.
Schwankungsreserve
Die Träger der Rentenversicherung müssen zum Ausgleich von Einnahme- und Ausgabeschwankungen kurzfristig verfügbare Betriebsmittel bereithalten. Außerdem müssen sie eine Rücklage bilden für den Fall, dass Einnahme- und Ausgabeschwankungen nicht mehr durch Betriebsmittel ausgeglichen werden könn...
Schädiger
Als Schädiger bezeichnet man im Versicherungsrecht denjenigen, der einen Schaden verursacht hat. Der Geschädigte muss im Rahmen der sog. Verschuldenshaftung dem Schädiger jedoch beweisen, dass er den Schaden auch tatsächlich verursacht hat.
See-Krankenkasse für Seeleute
Hier handelt es sich um die Pflichtkrankenkasse der unter deutscher Flagge fahrenden Seefahrer.
Selbstbeteiligung
Unter diesem Begriff ist der vereinbarte Selbstbehalt zu verstehen, bis zu dessen Höhe der Versicherte die Kosten selbst trägt. Er wird nach festen Beträgen oder nach Prozentsätzen angeboten. Je höher der Selbstbehalt, desto niedriger der zu zahlende Beitrag. Ziel ist die Einschränkung des subje...
Selbsthilfe
Zerstören oder beschädigen Sie zum Zwecke der Selbsthilfe oder der Vereitelung eines Fluchtversuches (§ 229 BGB) eine fremde Sache, sind Sie nicht haftbar.
Selbstständige
Selbstständige unterliegen in der Regel nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ausnahmen von dieser Regel: Landwirtschaftliche Unternehmen, Künstler und Publizisten unterliegen auch als Selbstständige der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht. Unter bestimmten...
SGB
Abkürzung für Sozialgesetzbuch
SGB V
Das SGB V (fünftes Buch der Sozialgesetzgebung) enthält Regelungen zur gesetzlichen Krankenversicherung. So z.B. zum versicherten Personenkreis, den Leistungen, zu Organisation und Finanzierung der Krankenkassen.
Sofortrente
Private Rentenversicherung: Der Versicherer leistet die vereinbarte Rente sofort. Daher kann der Versicherungsnehmer diese Form der Rentenversicherung nur gegen Zahlung eines Einmalbetrages abschließen. Im Gegensatz dazu die aufgeschobenen Rente, für die Sie regelmäßige Beiträge entrichten.
Solidaritätsprinzip
Das Prinzip der gesetzlichen Krankenversicherung, in dem die wechselseitigen Beziehungen der Versicherten zum Ausdruck kommt. Es besagt z. B., dass sich die Höhe Beiträge des Versicherte für seinen Krankenversicherungsschutz, nach seiner finanziellen Leistungsfähigkeit richten. Die Beiträge errec...
Sonderausgaben
Sonderausgaben, begrenzt auf bestimmte Höchtbeträge, mindern das zu versteuernde Einkommen. So können z. B. die Beiträge zur privaten Krankenversicherung als Vorsorgeaufwendungen im Rahmen der Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden. ????
Sonderausgabenabzug
Die Haftpflichtversicherung schützt das Vermögen des Schädigers vor Schadenersatzansprüchen. Sie garantiert jedoch auch dem Geschädigten - bei berechtigten Ansprüchen - eine Ersatzleistung. Die Beiträge werden vom Gesetzgeber als Vorsorgeaufwendungen im Rahmen des Sonderausgabenabzuges (bei der S...
Sonstiges Recht
Neben der Rechtsgutverletzung, für die Schadenersatz zu leisten ist, gibt es nach § 823 BGB auch die Verletzung 'eines sonstigen Rechts'. Hierzu gehören Verletzungen von Namensrechten, Urheberrechten oder allgemeinen Persönlichkeitsrechten.
Sozialgesetzbuch (SGB)
Das Sozialgesetzbuch (SGB) gliedert sich in 10 Teile: ??? Fehlen Teile 2 und 3 und 7 bis 9
Sozialversicherungsabkommen
Voraussetzung dafür, dass die Gesetzliche Krankenversicherung bei Auslandsreisen Leistungen erbringt sind Sozialversicherungsabkommen. Die Leistung en in Ländern mit denen derartige Abkommen bbestehen erfolgt durch das Einschalten der Krankenversicherungsträger vor Ort. Erkennt ein Arzt den Kra...
Spartentrennung
Für Kranken-, Lebens-, Kredit- und Rechtsschutzversicherungen müssen rechtlich Selbstständige Unternehmen bestehen, damit Gewinne bzw. Verluste nicht untereinander verrechnet werden können (§ 8 Abs. 1a VAG).
Standardtarif für ältere Versicherte
Mit der Neuregelung des § 257 SGB V (Arbeitgeberzuschuss) müssen die privaten Krankenversichrungen seit dem 1.7.1994 einen Standardtarif für ältere Versicherte anbieten. Nur dann dürfen die privaten Krankenversicherungen ihren vollversicherten Arbeitnehmern Bescheinigungen ausstellen, die diese ...
Sterbegeld
Bis Ende 2003 bestand In der gesetzlichen Krankenversicherung bestand bis Ende 2003 ein Anspruch auf Sterbegeld. Durch das seit dem 01.01.2004 geltende GKV-Modernisierungsgesetz wurde das Sterbegeld aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen. Die entstandene Leistun...
Sterbetafel
Die Sterbetafel verwenden viele Versicherer zur Kalkulation des Risikoanteils im Beitrag. Sie wurde von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) erstellt, nach ihr benannt (DAV-Sterbetafel 1994) und ist eine der wichtigsten Rechnungsgrundlagen der Versicherer. Mit ihr ist, unterschiedennach Männe...
Sterbewahrscheinlichkeit
Die Sterbewahrscheinlichkeit gibt beispielsweise die Wahrscheinlichkeit wieder, mit der eine 57-jährige Frau das Alter 58 nicht erreicht (einjährige Sterbewahrscheinlichkeit). Dieser Faktor ist für die private Rentenversicherung von Bedeutung, der berechnet wird, welche Leistungen aus einer Kap...
Steuerersparnis
Mit den Neuregelungen zum Alterseinkünftegesetz wurde die Steuerersparnis bei Lebens- und Rentenversicherungen ab 1.1.2005 gekippt. Für die sog. Alterverträge gilt allerdings eine Bestandsschutzregelung. Für nach dem 1.1.2005 abgeschlossen Verträge fällt das Steuerprivileg weg. Allerdings müss...
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